Alle Vorteile – ohne die Nachteile
Es gibt kaum etwas Schöneres, als auf einer wunderschönen Terrasse in der Sonne zu sitzen. Bei richtiger Pflege erweitert eine Terrasse den Wohnraum und wertet jede Immobilie auf. Doch wie jeder Terrassenbesitzer weiß, kann sie viel Arbeit machen. Holzterrassen erfordern Jahr für Jahr regelmäßige Pflege – vom Aufarbeiten bis zum Lackieren. Bleibt diese aus, können sie zu unansehnlichen Gefahrenquellen werden.
Bislang war Holz selbstverständlich das Standardmaterial für Terrassen. Doch nicht mehr, wenn es nach SigmaDek geht. Wir haben mit Brian Boettger, Vice President Produktentwicklung, gesprochen, um mehr zu erfahren.
Gesucht: Hersteller von Metallfliesen
Butlers hatte die Arbeiten von Giles Miller gesehen und wünschte sich eine Messingoberfläche für seine Cafétheke. Die Designer hatten bereits Keramikfliesen mit Messingoberfläche gefertigt, befürchteten jedoch, dass Keramik den Anforderungen eines stark frequentierten Flughafens nicht standhalten würde, wo Koffer und Gepäckwagen erhebliche Stöße verursachen können. Daher erwogen sie Metallfliesen und suchten nach geeigneten Herstellungsverfahren für Metallteile.
Gesucht war eine 40 mm große quadratische Metallfliese mit abgeschrägter Oberfläche, deren eine Ecke 20 mm höher als die diagonal gegenüberliegende liegt – sodass das Licht beim Drehen unterschiedlich darauf fällt. „Als wir mit der Herstellersuche begannen, gab es einige andere Metallgussunternehmen, aber Dynacast war am hilfreichsten", sagt Designerin Kirstie Little, „und als einziges Unternehmen in der Lage, die Tausenden von Fliesen, die wir brauchten, innerhalb unserer kurzen Lieferzeit herzustellen."
Vom Zeichenbrett zur Cafétheke
Die Designer reisten zu Dynacasts Werk im walisischen Welshpool. Dort führte Vertriebsleiter John Jackson, der wie das gesamte Vertriebsteam ebenfalls ein erfahrener Ingenieur ist, sie durch das Werk. „Wir zeigten John die Zeichnungen, und er erklärte uns sehr hilfreich, welche Verfahren möglich sind und welche nicht", sagt Kirstie. „Er erklärte uns, wie wir die richtigen Oberflächen erzielen und die Fliesen auf der Rückseite mit einem Schraubsystem befestigen konnten, da sie zum Aufkleben etwas zu schwer waren. Dass John von Anfang an eingebunden war, hat alles deutlich beschleunigt."
Für John war dies ein faszinierendes Projekt. Er wusste, dass Zink das beste Metall für den Guss sein würde, da es Oberflächenbeschichtungen gut annimmt. Da der Kunde zudem eine gleichmäßige Messingoberfläche wünschte, empfahl er nach der ersten Kupferschicht eine Nickelbeschichtung, um eine weiße Oberfläche zu schaffen, auf der die Messingschicht gut haftet.
Giles Miller sollte die Fliesen in seinen Produktionsräumen auf Platten montieren, bevor sie zur Installation an den Kunden versandt wurden. Die Mitarbeiter der Montage mussten jede Fliese aus dem Karton nehmen können und darauf vertrauen, dass die Abstände absolut gleich waren. Deshalb durfte es zwischen den Fliesen keine bearbeitungsbedingten Abweichungen geben. Dynacast stellte außerdem sicher, dass die Beschichtung gleichmäßig war und sich nicht an scharfen Kanten und Ecken ansammelte. Keine Bearbeitungsspuren durften die Oberfläche beeinträchtigen. Dank eines strengen Ansatzes, alles gleich beim ersten Mal richtig zu machen, waren weder Nachschneiden noch Polieren erforderlich.
Ein Vorzeigeprodukt
Dank der guten Kommunikation zwischen dem Kunden, Dynacast und dem Beschichtungsdienstleister wurde das Projekt innerhalb von nur sieben Wochen termingerecht abgeschlossen. Kirstie berichtet, dass Butlers vom Ergebnis „restlos begeistert" war und bereits Gespräche über ein weiteres mögliches Projekt führt. Gleichzeitig sind die Metallfliesen aus Druckguss eine wichtige Erweiterung des Produktsortiments von Giles Miller. Die Designer haben bereits mit John über weitere Formen und unterschiedliche Oberflächen wie Antikmessing und schwarzes Nickel gesprochen.
Dieses ungewöhnliche Projekt hat John Jackson – und Dynacast – zudem eine neue Möglichkeit eröffnet, zu zeigen, was mit Zinkdruckguss und Oberflächenveredelungen möglich ist. „Wenn man etwas so optisch Anspruchsvolles und beeindruckendes in so kurzer Zeit realisieren kann, eröffnet das wirklich neue Möglichkeiten", sagt er. „Ich hatte zuvor nicht daran gedacht, Zinkdruckguss auf diese Weise einzusetzen. Dieses Projekt zeigt, dass wir bei der Anwendung nur durch unsere Vorstellungskraft begrenzt sind."
