Last Updated: November 20, 2024
Aluminium ist ein duktiles, nicht magnetisches Metall und einer der vielseitigsten sowie häufigsten Werkstoffe der Erde. Nach Massenanteil ist Aluminium nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element. Es zeichnet sich durch seine geringe Dichte, sein hohes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis und seine Korrosionsbeständigkeit aus. Darüber hinaus ist Aluminium vollständig recycelbar und bietet in technischen Anwendungen Vorteile hinsichtlich Leistung und Nachhaltigkeit.
Beim Aluminiumrecycling wird Schrott eingeschmolzen, um nutzbares Aluminium abzutrennen und zurückzugewinnen. Bemerkenswert ist, dass etwa 75% des jemals produzierten Aluminiums – nahezu eine Milliarde Tonnen – heute noch verwendet werden.
Bei der Auswahl von Werkstoffen zur Erfüllung von Projektanforderungen ist die Leistungsfähigkeit eines Bauteils ein entscheidender Faktor. Die Werkstoffeigenschaften tragen wesentlich dazu bei, ob ein Bauteil erfolgreich eingesetzt werden kann oder nicht. Aluminium kann wiederholt recycelt werden, ohne seine mechanischen oder physikalischen Eigenschaften einzubüßen. Dadurch kann es in denselben Anwendungen die gleiche Leistung erbringen wie aus Bauxiterz gewonnenes Primäraluminium. Gleichzeitig trägt es zur ökologischen Nachhaltigkeit bei und hilft, die Gesamtkosten zu senken.
Recyceltes Aluminium: gleiche Leistung und physikalische Eigenschaften
In vielen Anwendungen lässt der Begriff „recycelt" auf eine geringere Festigkeit oder Leistung schließen. Während einige Werkstoffe nach der Wiederverwendung reduzierte mechanische Eigenschaften aufweisen, behält Aluminium – ebenso wie Stahl – über wiederholte Recyclingzyklen hinweg seine volle Festigkeit, Haltbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Damit erfüllt recyceltes Aluminium denselben Standard wie Primäraluminium.
Aluminium ist unbegrenzt recycelbar und behält seine Eigenschaften ohne Qualitätsverlust. Während bestimmte Branchen wie die Luft- und Raumfahrt die präzisen Eigenschaften von Primäraluminium benötigen, lässt sich in den meisten Anwendungen mit recyceltem Sekundäraluminium das gleiche Niveau an Leistung, geringem Gewicht, Haltbarkeit, Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit erzielen. Für Bauteile, die bei erhöhten Temperaturen hohe Festigkeit und Haltbarkeit, hervorragende Wärmeleitfähigkeit sowie Maßhaltigkeit bei dünnen Wandstärken erfordern, bietet recyceltes Aluminium eine bewährte und zuverlässige Lösung.
Kosten sparen mit recyceltem Aluminium
Die Gewinnung von Aluminium aus Erz ist ein energieintensiver und kostspieliger Prozess. Rohes Bauxit wird durch Elektrolyse zu reinem Aluminium verarbeitet – ein Verfahren, das für eine vergleichsweise geringe Ausbeute erhebliche Mengen an Rohstoffen und Energie benötigt. Durchschnittlich werden für die Herstellung von einem Kilogramm Aluminium etwa vier Kilogramm Bauxit und zwischen 190 und 230 Megajoule Energie benötigt. Das Recycling von Aluminium erfordert nur etwa 5 Prozent der Energie, die für die Herstellung von Primäraluminium benötigt wird. In der Fertigung werden die hohen Kosten der Rohstoffproduktion in der Regel an den Kunden weitergegeben. Doch selbst unter Berücksichtigung der Kosten für Sammlung, Trennung und Recycling kann der Einsatz von recyceltem Aluminium die Rohstoff- und Energiekosten um bis zu 95 Prozent senken und damit die Gesamtkosten von Bauteilen deutlich reduzieren.
Umweltauswirkungen mit recyceltem Aluminium verringern
Die Umweltvorteile von recyceltem Aluminium sind erheblich: Dazu zählen ein geringerer Energieverbrauch, reduzierte Auswirkungen des Bergbaus, weniger transportbedingte Emissionen und ein niedrigerer Kohlendioxidausstoß. Beim Aluminium-Druckguss entfällt der Großteil des Energieverbrauchs auf das Erhitzen und Wiedereinschmelzen des Metalls. Durch das Wiedereinschmelzen im eigenen Haus kann Dynacast Energie sparen, Kosten senken und die gesamte Prozesseffizienz verbessern.
Große Aluminiumrecycler setzen beim Einschmelzen von Aluminiumschrott zunehmend erneuerbare und kohlenstoffarme Energiequellen wie Geothermie, Kernenergie, Solarenergie und Wasserkraft ein.
Soziale Verantwortung von Unternehmen
In den vergangenen Jahren sind die weltweiten Erwartungen an Unternehmen gestiegen, verantwortungsvoll zu handeln und ihre Umweltauswirkungen zu verringern. Daher setzen viele Hersteller Initiativen um, die die Nachhaltigkeit fördern und zugleich ihren lokalen Gemeinschaften zugutekommen. Ein wirksamer Ansatz ist der Einsatz recycelter Aluminiumlegierungen, die Leistung mit erheblichen Umweltvorteilen verbinden.
Branchenführende Unternehmen nutzen zunehmend recyceltes Aluminium, um ambitionierte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und gleichzeitig die für ihre Endprodukte zum Standard gewordene Leistung bei geringem Gewicht beizubehalten.
Dynacast recycelt sämtliche als Nebenprodukt seiner Tätigkeit anfallenden industriellen Metallschrotte, einschließlich Aluminium, für den Einsatz in künftigen Projekten. Dieser geschlossene Kreislauf verhindert, dass Abfälle auf Deponien gelangen, und senkt die Rohstoffkosten für Kunden. Durch die Integration von recyceltem Aluminium in die Produktion bietet Dynacast Lösungen, die sowohl die ökologische Nachhaltigkeit als auch den Kundennutzen unterstützen.
Die Vorteile von recyceltem Aluminium nutzen
Neben der hohen Leistungsfähigkeit des Werkstoffs bietet die Herstellung von Bauteilen aus recyceltem Aluminium messbare Vorteile, darunter Energieeffizienz, Kostensenkungen und verstärkte Initiativen zur sozialen Verantwortung von Unternehmen.
