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FALLSTUDIE

Optimierte Lieferkette im Druckguss

Optimierte Lieferkette im Druckguss

Als die Lieferung eines Bauteils für Tausende Honda-SUVs zur Herausforderung wurde, überprüfte Piolax USA die gesamte Lieferkette, um die Ursache des Problems zu finden.

Alles deutete darauf hin, dass das Druckgussteil selbst das Problem war – eines, mit dem Piolax möglicherweise hätte leben müssen. Doch dann empfahlen andere Lieferanten dem Hersteller nachdrücklich Dynacast.

Piolax USA produziert ein Sortiment an Automobilteilen aus Metall und Kunststoff für das gesamte Fahrzeug – von Klemmen und Kabelbäumen bis hin zu Antriebsstrang- und Kraftstoffkomponenten.

„Wir sind zu 100 % im Automobilbereich tätig", sagt Josh Miller, Einkaufsleiter bei Piolax USA.

Das ist keineswegs übertrieben. Die japanische Muttergesellschaft Piolax Incorporated ist ein Branchenriese. Sie befindet sich derzeit in ihrem 85. Geschäftsjahr, ist an der Tokioter Börse notiert und bedient einen beeindruckend anspruchsvollen Kundenkreis.

„Nissan ist unser größter Kunde, und wir sind Tier-1-Lieferant für Ford, Honda, Toyota und GM", sagt Miller. Die Beziehungen erstrecken sich auch auf zahlreiche weitere Zulieferer dieser Marken.

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Da die Automobilindustrie weltweit auf diese Teile angewiesen ist, benötigt Piolax – der Name steht für „Pioniere der Elastizität" – eine Lieferkette, die diesem Anspruch gerecht wird.

Audit der Lieferkette

Vor zehn Jahren startete der Hersteller aus Canton, Georgia, ein Projekt mit Honda. „Bei der Anwendung handelte es sich um eine Verzurrvorrichtung", sagt Miller. „Sie ermöglicht es, Gepäck oder andere Gegenstände sicher im Laderaum eines SUV zu befestigen."

Jahrelang verlief das Projekt routinemäßig, und Piolax erhielt die Produkte erst, nachdem sie gegossen, geschliffen, poliert und beschichtet waren. Mit der Zeit wurde das Bauteil jedoch in weitere Plattformen, Modelle und Konfigurationen integriert. Dies führte zu höheren Stückzahlen – und Problemen bei der termingerechten Lieferung.

Um die Ursache des Problems zu ermitteln, besuchte Piolax jeden an der Herstellung des Bauteils beteiligten Lieferanten.

„Wir stellten fest, dass die meisten unserer Lieferanten – der Galvaniseur, der Polierer und die Schleiferei – erstklassig waren", sagt Miller. „Die eigentliche Herstellung, also der Guss des Hakens, war der Schwachpunkt."

Zeit- und Qualitätsdruck

Ursprünglich hatte Piolax einen Druckgussanbieter im benachbarten Alabama mit der Herstellung des Bauteils beauftragt. Doch mit zunehmendem Projektumfang wurde der Lieferant zum Engpass – insbesondere angesichts der erforderlichen Qualitäts- und Optikanforderungen.

„Bei verchromten Druckgussteilen muss alles präzise zusammenspielen", sagt Brad Doornbos von Dynacast. „Werkzeuge, Werkzeugtemperatur, Füllrate – jede Bedingung muss genau stimmen."

Und wenn nicht? „Wenn dieses Bauteil mit irgendeinem Makel aus dem Werkzeug kommt", sagt Doornbos, „werden durch die Verchromung selbst kleinste Oberflächenfehler hervorgehoben und vergrößert."

Das führt entweder durch zusätzliches Schleifen und Polieren in späteren Prozessschritten oder durch die Verschrottung der Gussteile noch vor dem Versand zu Verzögerungen, Kosten und Abfall. Damit hatte Piolax sein Problem identifiziert.

Vertrauen und Kompetenz

Für die neueste Version des Bauteils zogen Miller und seine Kollegen ihre anderen Lieferanten zu Rate. Sie fragten: „Wen empfehlen Sie uns, der zweifellos ein sehr hochwertiges Bauteil herstellen kann, das für den Endkunden sichtbar sein wird?"

„Das erste Unternehmen, das sie nannten, war Dynacast", sagt Miller.

Er nahm das Dynacast-Werk in Peterborough, Ontario in sein Audit auf. Dieser Besuch bestätigte, so Miller, die Überzeugung seiner Lieferanten, dass Dynacast Bauteile nach den Standards von Piolax liefern konnte.

„Man merkte, dass sie Erfahrung mit ähnlichen Projekten hatten. Das Optikproblem des vorherigen Bauteils schreckte sie nicht ab; es lag klar innerhalb ihrer Möglichkeiten", sagt Miller.

Sein Gespräch mit den Engineering-Experten von Dynacast bestätigte seinen Eindruck. Nach diesem Besuch vergab Piolax das neue Projekt an Dynacast – doch das war nicht alles.

„An ihrer Professionalität, Organisation und Sorgfalt war offensichtlich, dass sie genau wussten, was sie taten", sagt Miller. Zusätzlich zum neuen Projekt kündigte er daher den Auftrag für das vorherige Projekt beim anderen Druckgussanbieter und beauftragte Dynacast mit der Übernahme.

„Bei unserem bisherigen Lieferanten waren Termintreue, Qualität, Kommunikation und Preis problematisch", sagt Miller. „Das sind die vier Schlüsselbereiche, in denen wir – ebenso wie unsere Kunden – stark aufgestellt sein müssen. Und ich wusste, dass Dynacast die Erwartungen in diesen Bereichen erfüllen würde."

„Ich wusste, dass Dynacast ein zuverlässiger Lieferant für Piolax sein würde. Nicht nur heute, sondern auch ein Partner, mit dem wir künftig zusammenarbeiten und wachsen können." – Josh Miller, Piolax

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