4-Schieber-Technologie

Bei der 4-Schiebertechnologie kommen vier 4 Schieber zum Einsatz, um sehr komplexe und akkurate Gussteile zu produzieren. In manchen Fällen werden bis zu 6 Schieber verwendet, etwa bei Geometrien welche nicht im 90 Grad Winkel zu einander stehen. Die 4-Schiebertechnologie wird prinzipiell für kleine Zinkdruckgussteile verwendet, doch Dynacast hat auch eine 4-Schiebertechnologie für Magnesiumdruckgussteile entwickelt.

Das 4-Schieberwerkzeug besteht aus Einsätzen, Schiebern, einem Schieberkreuz. Jeder Einsatz hat entweder einen Hohlraum und/oder Kerne auf seiner Vorderseite, die zusammen das Nest und Angusskanal bilden, worin das flüssige Material gefüllt wird. Diese Einsätze werden auf Schiebern befestigt, welche perfekt auf das Schieberkreuz passen und so Zyklen mit großer Wiederholgenauigkeit erlauben. Eine Abdeckplatte, die auf die Oberfläche des Werkzeugs geschraubt wird, hält all diese Komponenten zusammen.

Jeder Schieber wird von der Maschinensteuerung überwacht und bewegt sich unabhängig von den anderen, sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen der Form. Dies liefert hohe Flexibilität, welche die Integrität des Bauteils garantiert und Schaden am Werkzeug vorbeugt.

Das Auswerfen der Teile wird durch eine Druckluftdüse erreicht, welche das Gussteil direkt aus dem Formhohlraum in einen gepolsterten Auffangmechanismus bläst.

Die Druckgussmaschinen erreichen eine Frequenz von bis zu 75 Zyklen pro Minute (4500 Schuss pro Stunde), welches durch die Verwendung von einem pneumatischen Antrieb, anstelle von Hydraulik, erzielt wird. Mechanische Umschaltmechanismen und Hydraulik ergänzen die schwächere Schließkraft der Pneumatik und stellen sicher, dass das Druckgusswerkzeug während der Füllung sicher zusammen gehalten wird. Dynacast hat zudem auch 4-Schiebermaschinen, welche voll hydraulisch angetrieben werden um das Verfahren noch weiter zu optimieren.

 

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Letzte Aktualisierung 04.27.2020