Kaltkammerverfahren

Das Kaltkammerverfahren ist ideal für Legierungen wie Aluminium, welche einen hohen Schmelzpunkt haben. Während dieses Prozesses wird die Legierung bei extrem hohen Temperaturen in einem Ofen verflüssigt und dann in die Gießkammer dosiert, um dort in die Form gedrückt zu werden. 

Die Basiskomponenten der Kaltkammerdruckgussmaschine

Beim Kaltkammerverfahren wird eine definiert Menge der geschmolzene Legierung, die aus mehr Material besteht als für die Füllung der Form nötig, aus dem Schmelzofen in die Gießkammer dosiert, wo ein hydraulisch betriebener Kolben die Legierung in die Form drückt. Das übrige Material wird verwendet, um weiteres Material in die Form zu drücken, um damit die Schwindung beim Erstarren zu kompensieren. 

Die Hauptbestandteile einer Kaltkammermaschine werden unten dargestellt. Ein Einspritzdruck von mehr als 10.000psi oder 70.000KPa kann von diesem Maschinentyp erzielt werden.

Die Darstellung des Kaltkammerverfahrens

Die Form ist geschlossen und die geschmolzene Legierung wird in die Gießkammer dosiert.

Der Kolben drückt das flüssige Material in die Formnester, wo dieses unter Druck gehalten wird, bis es sich verfestigt hat.

Die Form öffnet sich und der Kolben kommt hervor, um zu gewährleisten, dass das Gussteil in der Auswerferseite hängen bleibt. Schieber, sofern vorhanden, fahren aus dem Nest.

Auswerfer drücken das Gussteil aus der Auswerferseite und der Kolben kehrt in seine ursprüngliche Position zurück.

 

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Letzte Aktualisierung 12.23.2019